Sophisten

Sophisten

Sophisten, griechisch = sophistes = “einer, der weise macht”.

Mit dieser Sammelbezeichnung benannte man eine Gruppe von griechischen Philosphen in der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr.

Sie zogen häufig als Wanderlehrer von Stadt zu Stadt.

Dort hielten sie dann Vorträge und erteilten Unterricht gegen gute Bezahlung.

Sie unterrichteten z. B. in Geographie, Mathematik, Naturforschung und Sprachwissenschaft.

Ein Ziel des Unterrichts der Sophisten war:

Junge Männer zu bilden, damit diese im öffentlichen Leben erfolgreich sein konnten. Um in der Politik aufzusteigen, mußte man überzeugend argumentieren können.

Deshalb stand der Unterricht in Rhetorik und der Kunst der öffentlichen Rede häufig im Mittelpunkt ihrer Lehrtätigkeit.

Sie hatten großen Erfolg, weil sie eine Bildung auf höherer Ebene in praktischem und theoretischem Wissen anboten, die nur sie lehrten.

Die berühmtesten Sophisten waren:

> Gorgias > Hippias von Elis > Prodikos > Protagoras

Quelle: Peter Rehfeld 2001

s. v. sophisten