Xanthippe

Xanthippe

Xanthippe, Gemahlin des Sokrates, dem sie drei Söhne schenkte.

Ihren Ruf als zanksüchtige Frau führt man auf weiberfeindliche kynische Verleumdung zurück.

Die Geschichten über sie waren wohl erfunden, um das mangelnde Verständnis der Frau für Philosophie zu erweisen.

Doch findet sich ein absprechendes Urteil über sie schon bei Xenophon, Symposion 2, 10.

Vom bürgerlichen Standpunkt wäre zu begreifen, wenn Xanthippe sich ärgerte, daß ihr Mann, ohne Vermögen, sein Handwerk vernachlässigte und nur der Bildung nachging.

Quelle: Wörterbuch der Antike, Stuttgart 1976

(Kröners Taschenausgabe: Band 96) Achte, verbesserte und ergänzte Auflage

s. v. Xanthippe